5 Milliarden. Sie viele Klamotten hängen in deutschen Kleiderschränken. Doch nur 60 Prozent davon werden tatsächlich getragen. Die übrigen 40 Prozent werden gekauft, in den Schrank gepackt und nie mehr rausgeholt. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will auf diesen Überfluss und die Schattenseiten der Modeindustrie aufmerksam machen und macht mit einer Familie aus Köln vier Wochen lang ein spannendes Experiment.

 

Familie Sahmel aus Köln testet einen Monat lang, wie es ist, wenn die Klamottenberge aus den Schränken verschwinden und nur noch 20 Kleidungsstücke im Schrank Platz finden dürfen. Dazu bekommen die Versuchskaninchen Unterstützung von Greenpeace Fair-Fashion-Expertin Kirsten Brodde sowie zwei YouTube-Stars, die sich auf Fair Fashion spezialisiert haben.

Die Familie und die Zuschauer erfahren, was eigentlich hinter der Modeindustrie steckt, aus welchen Materialien viele Kleidungsstücke hergestellt sind und welche Auswirkungen dies auf die Umwelt hat. Auch werden die Produktionsbedinungen beleuchtet und Risiken und Gefahren dargestellt.

 

Familie Sahmel aus Köln stellt sich dem Klamottenexperiment / ⓒ WDR

Familie Sahmel aus Köln stellt sich dem Klamottenexperiment / ⓒ WDR

 

Die überraschte Familie und die Zuschauer erfahren die wichtigsten Fakten über Zertifizierungen und Modesiegel. Außerdem gibt es coole Tipps, wo es Öko-Fashion gibt, die richtig stylisch und modern aussieht.

Für alle, die sich für Mode und Fair Fashion interessieren und ein wenig Nachhilfe auf diesem Gebiet brauchen, ist die Doku-Reportage ein absoluter TV-Must-Watch-Tipp. Und natürlich auch, wenn du schon immer mal Klamotten-Fasten wolltest!

Ausgestrahlt wird „Das Experiment: Klamottenwahn“ im WDR am  5. September 2018 von 21.00 – 21.45 Uhr. Oder du schaust es dir einfach online unter folgendem Link an.