Geht das überhaupt? Na klar – gewusst wie …

 

 

In Zeiten der Digitalisierung kommt es nur darauf an, auch mal abschalten zu können (im wahrsten Sinne des Wortes) und WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. für sich richtig zu nutzen. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wie uns das wohl am besten gelingen könnte. Wie funktioniert die Gradwanderung zwischen totaler Enthaltsamkeit und der großen Überforderung?

 

Top-Coach Katrin Zita und Digital-Strategist Lena Doppel sind der Sache auf den Grund gegangen und wollen uns mit ihrem Buch „Digital Happiness – Online selbstbestimmt und glücklich sein“ eine Art Leitfaden an die Hand geben. Ein Wegweiser für die goldene Mitte von grenzenloser Sichtbarkeit und völligem Datenrückzug. Ihre These: „Nur wenn wir unser Online-Leben im Griff haben, können wir selbstbestimmt handeln und unseren persönlichen Wohlfühl-Level erreichen.“

Die Möglichkeiten und Grenzen einer digitalen Welt zu erkennen, spielt dabei eine große Rolle, um seinen individuellen Umgang damit zu finden.

 

 

Ein 10 Punkte-Plan zum digitalen Glück:

  1. Nicht alles Digitale verteufeln und sich nicht ständig fragen, ob die guten alten Zeiten, ohne all den Fortschritt, nicht vielleicht besser waren. Generelle Ablehnung hilft keinem und schränkt uns nur unnötig ein. Viel wichtiger ist eine kritische Differenzierung – wie eigentlich bei allem im Leben.
  2. Sich über die positiven Sachen freuen, die einem die digitale Welt eröffnet. Zum Beispiel alte Freunde wiederfinden, die Großeltern am Leben der Enkel teilhaben lassen, Kommunikation und Information wann immer man möchte.
  3. Älter sein, muss nicht altmodisch bedeuten. Wer Spaß an der digitalen Welt hat, bleibt auch dran und kann durchaus mit den jüngeren Generationen mithalten. Es ist eine Frage des Interesses und des Willens, nicht eine Frage des Alters.
  4. Niemand zwingt uns, durchgehend erreichbar zu sein und permanent etwas zu posten. Jeder kann selbstverantwortlich entscheiden, wieviel und wie oft er im Netz sein möchte.
  5. Immer neugierig und wissbegierig bleiben. Am besten reserviert man sich dafür einen festen Termin im Kalender. Eine bestimmte Zeit – eine „Digital-Happiness“-Lehreinheit, um neue Programme, Apps oder auch Spiele kennenzulernen.
  6. Sich und andere schützen ist im digitalen Leben genauso wichtig wie im „echten“ Leben. Dazu gehören sichere Passwörter, Virenschutz, der richtige und rechtlich korrekte Umgang mit Cookies und vor allen Dingen mit privaten Fotos und Informationen von sich und anderen.
  7. Eine gute Selbsteinschätzung gehört zu den elementarsten Dingen im digitalen Alltag. Das bedeutet auch, sich zu fragen, was die Digitalisierung mit einem persönlich macht. Was tut einem gut und was nicht? Wo bereichert sie einen und wo setzt sie einen unter Druck?
  8. „Nein“ zu digitalem Junk Food zu sagen und auch die Entrümpelung von Newslettern und WhatsApp-Gruppen kann Wunder wirken und dafür sorgen, sich wohler zu fühlen mit der Flut an Informationen, die täglich auf uns einprasselt. Besser ist das Digitale als vielfältige Recherchequelle zu nutzen und so als persönliche Bereicherung schätzen zu lernen.
  9. Gewohnheiten zu durchbrechen kann helfen, den Druck abzubauen, den man sich selbst mit der Zeit aufgebaut hat. E-Mails müssen nicht gleich morgens als erstes gecheckt werden und auch die Social Media-Kanäle müssen nicht bei jedem Restaurant-Besuch bespielt werden …
  10. Das Mitspracherecht und die eigene Meinung sind so wichtig wie nie und können im Internet eine enorme Macht haben. Setzt man diese richtig ein, ist das eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit für sich und seine Umwelt Gutes zu tun.

 

 

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